Betonbodenplatte wird mit Ausgleichsmasse nivelliert
by /   Allgemein / 1 Kommentare

Wie verlegt man Poolfolie fachgerecht?

Vorbereitungen für das
Fachgerechte Verlegen von Poolfolie

 

Die wichtigste Regel

Sorgfalt walten lassen und nicht am falschen Ende sparen. Beim Poolbau nur hochwertige Baustoffe, wie kalibrierte Schalsteine, Putz für den Dauerunterwasserbereich oder Beton vom Typ C2530 verwenden. Die im Vorfeld beim Poolbau verwendeten Materialien spielen eine wichtige Rolle für ein fachgerechtes Verlegen der Poolfolie. Sind zum Beispiel günstige Schalsteine 2. Wahl gesetzt worden, werden sich vermutlich Unebenheiten in der Poolfolie abzeichnen, wenn nicht noch eine Extra Schicht Putz aufgetragen wird. Das ein sehr präzises Arbeiten gefordert ist, versteht sich von selbst.

 

Boden, Wände, Treppen und Einbauteile

Poolfolie richtig verlegen – Boden
Die Bodenplatte  muss absolut plan und glatt sein! Unebenheiten müssen gespachtelt oder wenn es sich um größere Flächen handelt, mit Ausgleichsmasse nivelliert und geglättet werden. Unbedingt Drainage Löcher für das Diffusionswasser in die Betonbodenplatte bohren. >>>>>  Die 5 größten Fehler beim Swimming Pool Bau

Poolfolie richtig verlegen – Wände
Massive Betonwände mit Betonspachtel glätten oder aber komplett ‘auf Netz’ verputzen. Etwaige Unebenheiten und Fugen bei Schalsteinen und Systemsteinen glätten um anschließend mit Sprühkleber Vlies auftragen zu können. Kalibrierte Steine müssen nicht verputzt werden!

Poolfolie richtig verlegen – Treppen und Stufen
Stufen aus Beton ggf. mit Betonspachtel glätten. Fertige Treppenanlagen aus Polypropylen einmauern bzw. einflanschen und kleine Fugen ggf. mit Flexkleber verspachteln und glätten.

Poolfolie richtig verlegen – Einbauteile
Den Bodenablauf säubern. Die Gewindegänge müssen frei sein. Flanschteile überprüfen und die Gewinde auf Gangbarkeit. Alle Schrauben und Gewinde komplett rein- und rausdrehen. Nur so lässt sich die Gangbarkeit überprüfen. Es darf auf keinen Fall Beton in den Gewindegängen sein!

Jede noch so kleine Unebenheit zeichnet sich später durch den Wasserdruck in der Folie ab!

 

Tipps & Tricks

Eine erfolgreiche Verlegung bedarf erfolgreichen Wetters. In strömendem Regen oder im Winter bei Frost ist kein produktives Einschweißen der Poolfolie möglich.

Bei trockenem Beckenkörper und ansprechenden Außentemperaturen kann eine produktive Verschweißung der Folie ausgeführt werden. Außentemperaturen von um die 20° Celsius sind ideal zum Montieren bzw. Einschweißen der Poolfolie. Die Poolfolie ist dann geschmeidig und Legefalten am Boden werden vermieden.

Nur Profis für das Verlegen der Poolfolie engagieren. Es bedarf an mehrjähriger Erfahrung um die Poolfolie perfekt und faltenfrei zu verschweißen. Der Fachbetrieb, der über entsprechende Referenzen verfügt, ist der richtige Ansprechpartner. Was hat das für einen Nutzen, wenn ein paar Euro bei der Montage gespart werden, aber dafür das Becken nach ein paar Monaten undicht ist oder sich Unebenheiten, Ränder und Nähte in der Poolfolie abzeichnen?

Ausnahmen bestätigen die Regel
Ist ein Foliensack zu montieren, also eine bereits konfektionierte Poolfolie, die nur noch eingehangen werden muss, um sich durch den Wasserdruck perfekt an ihr neues Habitat anzupassen, dann bestätigen Ausnahmen die Regel. Denn dann kann und darf der Onkel, der Hobby Elektromeister ist und der auch schon mal einen Pool gebaut hat und sowieso Alles kann und weiß, die Montage der Poolfolie übernehmen. Tipp: Mit einem leistungsstarkem Vakuum Sauger lässt sich der Foliensack vor dem Befüllen mit Wasser schon recht gut ‘in Form bringen’.

Beitrag Teilen


One Response

  1. 9. März 2019

    […] Siehe auch > Wie verlegt man eigentlich Poolfolie […]

Kommentieren

Für die Kommentarfunktion bitte einloggen